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Podiumsdiskussion zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Thema war das von der Ampel-Regierung beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte vereinfachen soll. Bereits jetzt gibt es 1,9 Millionen unbesetzte Stellen in Deutschland, wovon ca. 20% Arbeitsstellen für Ungelernte sind.

„Wenn wir jetzt nicht gegenlenken, kann die Zahl der offenen Stellen bis 2035 auf 7 Millionen steigen. Das ist eine ernstzunehmende Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Hier hat die Vorgängerregierung einiges liegen lassen“, sagte der Vorsitzender des Grünen Kreisverbandes Holger Wolf.

Neben dem notwendigen Bedarf der Wirtschaft an zusätzlichen Fachkräftenaus dem Ausland sieht Dr. Wioletta Osko aber besonderen Handlungsbedarf im Bereich der Pflege. Mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt die Nachfrage an Alters- und Gesundheitspflege deutlich. Krankenhäuser und andere Pflegeeinrichtungen besitzen jedoch nicht die benötigten personellen Kapazitäten, um den in Zukunft stark anwachsenden Bedarf zu decken.

Ein wichtiger Baustein zur Lösung dieser Problematik, davon ist Misbah Khan (MdB) überzeugt, ist die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland.

Darüberhinaus weißt die Kreisverbandsvorsitzende Ann-Kathrin Schrepfer daraufhin, dass zusätzlich weitere Maßnahmen wie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung notwendig sind, um den hohen Fachkräftemangel zu begegnen. Besonders wichtig sind zudem beispielsweise genügend Kita- und Betreuungsplätze, damit auch der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt nach familienbedingten Pausenzeiten weiter vereinfacht wird.



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