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Leutesdorfer Weinberge sind exzellent

Voraussetzung dafür ist, dass vom ersten Tag der Anmeldung an sämtliche Regeln der EU-Bio-Verordnung vollständig eingehalten werden. Im
Wesentlichen bedeutet das: keine chemische Unkrautbekämpfung, sondern nur mechanische Regulierung beispielsweise mit der Motorsense oder dem Mulcher; keine künstliche Stickstoff-Düngung; keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel.

Bereits im Jahr des Starts 2011 wurde Martin Sturm außerdem Mitglied im wichtigsten deutschen Bio-Wein-Verband ECOVIN, der zurzeit
etwa 200 Mitgliedsbetriebe in Deutschland zählt. In Leutesdorf war Sturm ein Vorreiter des begrünten Steillagenweinbaus.


Mit großem Interesse beteiligten sich die Grünen an der Diskussion um die ökologische Bekämpfung der beiden für den Weinbau zentralen Pilzkrankheiten Mehltau und "Falscher Mehltau" - sowie um die Schwierigkeiten, die sich aus einer neuen EU – Verordnung dazu ergeben können. Genauso aufschlussreich war ein Blick in die Zukunft des Weinanbaus bei weiter steigenden Temperaturen und die Frage nach der Nachfolge bei den Winzern.


Seine Begeisterung für den Weinort Leutesdorf, dessen hervorragendes weinbauliches Potenzial und die Unterschiede beim Terroir in Kleinparzellen ausgebauter Weine wurden im Gespräch mit Martin Sturm immer wieder deutlich. Ebenso Sturms Sympathie für das noch vor rund 100 Jahren in
Leutesdorf existierende System von rund 75 Einzellagen, die inzwischen praktisch komplett verschwunden sind. Beziehungsweise in einer einzigen Lage, der "Leutesdorfer Gartenlay", aufgegangen sind.


Mit rund drei Hektar gehört das Weingut Sturm eher zu den kleinen Weingütern, aber der Ruf seiner Weine hat sich herumgesprochen. Neben klassischen weißen Sorten wie Riesling und Chardonnay widmet sich Martin Sturm mit einem Anteil von rund einem Viertel der Rebfläche hochwertigen
Rotweinen aus Pinot Noir und Syrah. Das ist am Mittelrhein eher ungewöhnlich. Als reiner Steillagenbetrieb, der zertifiziert-ökologisch arbeitet, produziert das Weingut Sturm selbst international gesehen Raritäten. Denn die Kombination "bio plus steil" ist extrem selten, weil von
aufwändiger Handarbeit geprägt. Einschlägige Wein-Guides wie "Vinum" und "Falstaff" oder auch der "Mittelrhein-Weinführer" sehen das Weingut Sturm unter den Top Ten im Anbaugebiet, das von Bingen bis Bonn reicht.

Martin Sturm vermarktet seine Weine sowohl an Privatkunden ab Hof in Leutesdorf als auch an die Gastronomie, den Handel, sowie ausgewählte ausländische Partner.
Um einige Erkenntnisse reicher und mit einem geschulteren Blick auf die anstrengenden Arbeiten im Weinberg bedanken sich die Kreistagsmitglieder bei Martin Sturm: „Winzer wie er machen immer wieder deutlich, wie wichtig auch der Biologische Weinbau für die Biodiversität der Natur ist.“


Foto Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, Kreissprecherin Ann - Kathrin Schrepfer (3. von rechts) Winzer Martin Sturm (vorne)



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